Arbeitsleben


Schwangerschaft in 20. WocheArbeit und Schwangerschaft zu Verbinden ist ebenso wichtig wie später Muttersein und Arbeitsleben in Einklang zu bringen. Doch ist es wirklich sicher? Diese Frage stellt sich für viele Frauen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, Schwangerschaft und Arbeit zu verbinden und erst wenige Wochen vor der Geburt kurzerzutreten bzw. ganz aufzuhören. Dabei gilt es grundsätzlich folgende Faktoren zu berücksichtigen:

  • ihre Gesundheit
    • ihr allgemeiner Gesundheitszustand
    • ihr Wohlbefinden
    • ihr Alter
  • die Gesundheit ihres Babys
    • Entwicklungszustand des Fötus
    • Fortschritt der Schwangerschaft
  • Art und Intensität der Arbeit
    • Art der Arbeit
    • Anzahl der Wochenstunden
    • gesundheitliche Risiken

Je länger sie im Arbeitleben verbleiben, ihre beruflichen Kontakte halten und sich der Belastung aussetzten, täglich Leistung zu bringen, desto leichter wird ihnen die Rückkehr später fallen. Dennoch sprechen einige Argumente gegen die Doppelbelastung aus Schwangerschaft und Arbeit. Welcher Weg für sie der richtige ist, sollten sie zusammen mit ihrer Ärztin bzw. ihrem Arzt besprechen. Psychologische Aspekte sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie physiologische und die Entscheidung sollten sie, wie immer in dieser Zeit, mit Bedacht treffen.

Wie lange kann ich arbeiten?

Bei idealen Bedinungen und unkompliziertem Verlauf können sie bis wenige Tage vor der Geburt arbeiten. Dabei sollten sie jedoch immer wieder hinterfragen, ob sich ihre Belastung den gegebenen Umständen anpasst oder umgekehrt. Versuchen sie nicht, ihre Grenzen zu überschreiten und schonen sie sich im zweifelsfall. Die Schwangerschaft ist keine passende Zeit für Höchstleistungen, denn die Schwangerschaft selbst ist Höchstleistung genug und die damit verbundene Belastung, auch wenn sie sich vielleicht mit der zeit daran gewöhnen, sollten sie keinesfalls unterschätzen. Regelmäßige Erholung ist deshalb dringend anzuraten und sollte ebenso wie gesunde Ernährung zur Selbstverständlichkeit werden.

Jeder Fall ist einzigartig und sie sollten in regelmäßigem Kontakt zu ihrer Ärtzin bzw. ihrem Arzt stehen und dabei genau offen besprechen, welche Belastungen zumutbar sind und welche nicht. Körperlich anstrengende Arbeit kann unter umständen schädlich sein und ggfls. gar nicht oder nur innerhalb der ersten Schwangerschaftsmonate verrichtet werden.

Ist meine Arbeit körperlich anstregend?

Sicherlich können sie sich diese Frage selbst beantworten. Für ihre Schwangerschaft gilt es jedoch einige Dinge zu beachten, die sonst keine oder nur geringe Bedeutung haben. Im Allgemeinen können sie ihrem Körper vertrauen - sich sozusagen auf ihr "Körpergefühl verlassen". Um jedoch keine unnötigen Risiken einzugehen, sollten sie einige Arbeiten gar nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen verreichten. Sofern sie im Rahmen ihrer Arbeit eine oder mehrer der folgenden Tätigkeiten verreichten müssen, sollten sie sich mit ihrer Ärztin bzw. ihrem Arzt besprechen:

  • Anheben oder Tragen schwerer oder sperriger Gegenstände
  • andauerndes Stehen oder Laufen
  • Arbeit, die sie körplich stark beanspruchen (starkes Schwitzen, Atemlosigkeit, Erschöpfung)
  • Tätigkeiten mit erhöhter Sturzgefahr (Regalarbeiten, Arbeiten auf Leitern)

Zuguterletzt sollten sie bedenken, dass sich die Belastung der Schwangerschaft auf ihre berufliche Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit auswirken kann. Es ist also normal, wenn sie nicht ihr normales Pensum schaffen und immer wieder beeinträchtigt sind. Reagieren sie gelassen und überfordern sie sich nicht selbst. Ihr Körper arbeitet 24 Stunden am Tag auf hochtouren und geht dabei keine Kompromisse ein. Diese Aufgabe fällt also ihnen zu;)

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