Baby und Bewegung


Die Entwicklung des ersten Lebensjahres lässt sich folgenderweise charakterisieren. Das Baby wird aktiver, Abnahme des Schlafzustands, Erhöhung des Wachseins. Dieser Prozess fängt zwischen der 16. und der 20. Woche an. Zwischen dieser Anfangsphase und dem Erreichen des 1. Lebensjahres können verschiedene Phasen charakterisiert werden:

  • Der Schlaf lässt bis zum Erreichen des 1. Lebensjahres stark nach.
  • Positive Stimuli/Reaktion. Sie gewinnen die Oberhand ab dem 6. Monat und sind in der Lage die negativen Reaktionen zu unterdrücken.
  • Negative Stimuli/Reaktion. Am Anfang dominierende Art der Reaktion mit Erreichen des 5. bis 6. Monates stark abnehmend.
  • Spontanaktivität. Am Anfang nur wichtig für die Klinik, vernachlässigbar klein, ab der 16. Woche deutlicher Anstieg.

Ab der 16. Lebenswoche gewinnen die Bewegungsmöglichkeiten an Bedeutung. Das Baby zeigt Reaktionen auf Reize. In dieser Periode lässt sich auch eine deutliche Einteilung der Personen für das Baby erfassen. Es zeigt Hinwendung zur Objekten und vertrauten Personen. Ab dem 6. Monat finden keine einzelnen Reaktionen mehr statt die man aus ungesteuert charakterisieren kann, sondern Probierbewegungen, die einen gesteuerten Zyklus nachweisen. Diese Probierbewegungen (zwanzig bis hundert Mal die gleiche Bewegung), ihnen folgt eine sog. Blickbewegung. Dabei wird das zu erreichen seiende Objekt erst anvisiert und dann versucht zu erreichen. Mit dem Erreichen des 1. Lebensjahres hat das Kind eine gewisse Stabilität in seiner Sensomotorik erreicht, welches ihm eine eigenständige Kontrolle über sein Körper ermöglicht.

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