Baby und KleinkindErscheinungsbild eines Neugeborenen
Während des Geburtsvorgangs verändert der Schädel des Babys seine Form um durch den schmalen Geburtskanal zu passen, was nach der Geburt zu einer leichten Unförmigkeit des Kopfes führen kann. Innerhalb weniger Tage oder Wochen reguliert sich der Zustand jedoch normalerweise. Einige Neugeborene haben noch feines, flaumiges Lanugohaar, das insbesondere auf Vorderkopf, Ohren, Gesicht, Rücken und Schultern zu finden ist und nach einigen Wochen verschwindet. Unter Umständen kann der Schädel und Augenbereich leicht geschwollen sein, was sich jedoch nach wenigen Tagen normalisieren sollte. Kurz nach der Geburt ändert sich die Hautfarbe innhalb weniger Minuten von bläulicher zu leicht rötlicher Färbung. Neugeborene sind nass und mit einer weißen Substanz namens Vernix caseosa (auch Fruchtschmiere oder Käseschmiere) bedeckt, die antibakteriell wirkt. Der Genitalbereich ist sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen leicht vergrößert und gerötet. Die Brüste sind ebenfalls leicht vergrößert, was auf mütterliche Hormone zurückzuführen ist. Die Nabelschnur hat eine bläulich-weiße Färbung und verbleibt nach der Trennung als kurzer Stummel, der mit der Zeit austrocknet und zusammenschrumpft um dann spätestens nach 3 Wochen abzufallen. Wahrnehmung eines Babys
Die Sichtweite ist anfänglich mit ca. 45cm stark eingeschränkt, jedoch völlig ausreichend um visuellen Kontakt zur Mutter herzustellen. Später wecken glänzende Gegenstände, kontrastreiche Farben und komplexe Muster seine Aufmerksamkeit. Am meisten Interesse zeigen Babys und Kleinkinder jedoch an Gesichtern anderer Menschen, auf deren Mimik sie intensiv reagieren können. Schon im Mutterleib kann das Baby zahlreiche Geräusche innerhalb und außerhalb des Körpers wahnehmen:
Neugeborene reagieren stärker auf hohe weibliche Stimmen als auf männliche tiefe Stimmen. Dies mag erklären, warum viele Menschen die Stimmlage heben, wenn sie mit einem Baby kommunizieren. Der Klang der menschlichen Stimme, insbesondere der der Mutter, kann einen beruhigenden Einfluss haben und zusammen mit schaukelnden Bewegungen und Streicheln dem Schreien des Babys Einhalt gebieten. Das Geschmacksvermögen ist schon gut ausgebildet und kann zwischen süß, sauer, bitter und salzig unterscheiden, zeigt jedoch eine eindeutige Vorliebe für Süßes - Wer hätte das gedacht;) Pflege und Füttern eines Kleinkindes
Das Stillen mit Muttermilch ist die empfohlene Form der Ernährung und wird von allen großen Gesundheitsorganisation angeraten. Falls Stillen nicht möglich oder erwünscht ist, kann Muttermilchersatz per Flasche gegeben werden. Mit fortschreitendem Alter und Appetit muss das Stillen als Ernährungsform durch Muttermilchersatz und spezielle Babynahrung ergänzt werden. Babys sind inkontinent und sollten deshalb regelmäßig mit frischen Windeln gewickelt werden. Mit der Zeit können sie Zeichen und Signale erkennen, die das Baby von sich gibt, bevor es zur Tat schreitet. Das ist insofern wichtig, als sie dabei zusammen mit ihrem Kind üben können, das Verhalten zu steuern. Babys und Neugeborene benötigen mit bis zu 18 Stunden am Tag wesentlich mehr Schlaf als Erwachsene. Gerade nach dem Füttern werden Babys schnell müde und wollen schlafen. Dass sie unter Umständen dennoch nicht selbst zu ihrem Schlaf kommen, leigt daran, dass die Schlafphasen des Babys wesentlich kürzer sind und immer wieder unterbrochen werden. |
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