Vorbereitung auf die Geburt


Die beste Vorbereitung erfolgt auf medizinische und psychologische Weise.
Daher wäre eine ärztliche Vorsorgeuntersuchung sehr ratsam. Dort werden die Eltern kontinuierlich über den Gesundheits- und Entwicklungszustand des Kindes unterrichtet.
Gleichzeitig haben die Eltern sehr früh Zeit sich langsam in kleinen Schritten eine Vorstellung von ihrem Kind zu machen, denn schließlich kann sein Herzschlag schon ab der 7. Woche zu hören sein. Außerdem nimmt das Ungeborene auf jedem weiteren Ultraschallbild eine präzise Gestalt an, so dass die Eltern sich insgesamt psychologisch an den Gedanken Vater und Mutter zu sein besser gewöhnen können und sich auf eine baldige Zukunft mit einem neuen Familienmitglied perfekt vorbereiten können.
Um aber auch auf die körperliche Anstrengung der Mutter bei der Geburt vorbereitet zu sein, könnte die schwangere Frau entsprechende Schwangerschaftskurse belegen, bei denen sie sich die richtigen Techniken des Atmens und Entspannens aneignen kann, um so mögliche Schmerzen bei der Geburt vorzubeugen. Auch der werdende Vater kann an bestimmten Kursen, die ihn in der Schwangerschaftsphase und bei der Geburt miteinbeziehen, teilnehmen.

Eine Studie, die zeigen sollte, wie Väter, die solche Kurse bis zum 9. Monat besuchten, sich nach der Geburt verhalten haben, ergab, dass sie intensiver auf das Kind und seine Wünsche eingegangen sind und sich auch sonst emotionaler und verantwortungsvoller um das Baby kümmerten. Andere Studien zeigten, dass die Mutter-Kind und Vater-Kind-Beziehung am intensivsten bei und nach der Geburtsphase sind. Denn wie GRENBERG und MORRIS bewiesen, sind das die sensibelsten Phasen, in denen man sich als Erwachsener dem Kind stark verbunden fühlt aufgrund einer eigenen Persönlichkeitsentwicklung.

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